Use Cases / Kapazitätsengpässe erkennen

ÜBERLASTUNG

Wenn ein Team 4× mehr Zeit braucht als alle anderen

SAP Basis (L2) verarbeitet Tickets im Median 4,1-mal langsamer als vergleichbare Rollen – bei 803 betroffenen Tickets sind das 3.296 Stunden pro Woche. Die Ursache ist kein Leistungsproblem: 68 Tickets kommen pro Woche rein, 34 gehen raus. Der Rückstau ist strukturell und pflanzt sich auf nachgelagerte Teams fort.

Was ist das Problem?

Ein Team bearbeitet Tickets deutlich langsamer als vergleichbare Rollen. Die naheliegende Vermutung: Das Team ist zu langsam, es fehlt an Kompetenz oder Motivation.

Die tatsächliche Ursache ist eine andere: Der Zufluss übersteigt den Abfluss – dauerhaft. 68 Tickets kommen pro Woche rein, 34 werden abgeschlossen. Der Rückstau wächst, die Verweildauer steigt, und nachgelagerte Teams erben das Problem. Das ist kein Leistungsproblem einzelner Mitarbeiter, sondern ein strukturelles Kapazitätsproblem.

Wie groß ist der Impact?

Ein Kapazitätsengpass verursacht messbare Kosten – nicht weil jemand schlecht arbeitet, sondern weil das Volumen die Kapazität übersteigt.

3.296h/Woche

Impact

bei 803 betroffenen Tickets

4,1×

Abweichung

vs. Normalwert vergleichbarer Rollen

803 Tickets

betroffen

641.000€ geschätzte Mehrkosten

Wie erkennt Process Radar Kapazitätsengpässe?

Process Radar erkennt automatisch, welche Rollen überlastet sind, misst die Kapazitäts-Balance und analysiert Kaskadeneffekte auf nachgelagerte Teams.

1

Verweildauer: SAP Basis (L2) braucht 4,1× so lange wie vergleichbare Rollen. Das ist kein Ausreißer – das Muster ist über 803 Tickets stabil.

2

Zufluss vs. Abfluss: 68 Tickets pro Woche kommen rein, 34 gehen raus. Der Rückstau wächst strukturell.

3

Kaskadeneffekt: Network Ops (+2.847h) und Identity & Access Management (+1.204h) erben den Rückstau. Der Engpass pflanzt sich fort.

Process Radar Situations-Detailansicht: Kapazitäts-Balance und Kaskadeneffekt für SAP Basis (L2)
Situations-Detailansicht: Kapazitäts-Balance und Kaskadeneffekt

Die Methode: Vier Schritte zur Erkennung

1

Verweildauer pro Rolle analysieren

Process Radar ermittelt automatisch die typische Bearbeitungszeit jeder Rolle – robust gegenüber Ausreißern und Sonderfällen.

2

Automatischer Vergleich mit relevanten Rollen

Jede Rolle wird mit vergleichbaren Rollen verglichen. Signifikante Abweichungen werden als Finding hervorgehoben – ohne manuelles Benchmarking.

3

Kapazitäts-Balance: Zufluss vs. Abfluss

Process Radar erkennt, wenn dauerhaft mehr Tickets eingehen als abgearbeitet werden – und quantifiziert den wachsenden Rückstau.

4

Kaskadenanalyse: Auswirkung auf nachgelagerte Rollen

Wenn ein Engpass-Team den Rückstau weitergibt, steigen auch die Verweildauern bei nachgelagerten Teams. Process Radar misst diese Ausbreitung automatisch.

Was können Sie tun?

Delegieren Sie an den SAP Basis Lead – mit einem Fakten-Briefing: Zufluss-Abfluss-Ratio, betroffene Tickets, Kaskadeneffekt auf nachgelagerte Teams. Drei Hebel stehen zur Verfügung:

  • 1.Routing anpassen – Kommen Tickets an dieses Team, die woanders bearbeitet werden könnten?
  • 2.Kapazität erhöhen – Ist das Team für das aktuelle Volumen ausgelegt?
  • 3.Kategorien umverteilen – Können bestimmte Ticket-Typen anders geroutet werden?

Erkenntnis in 5 Minuten. Delegation in 2 Minuten.

Häufige Fragen

Testen Sie es mit Ihren eigenen Daten

Daten verbinden. Engpässe erkennen. In unter 5 Minuten.